Über uns


Gerüchten zufolge wurde die „Datenautobahn“ von Al Gore und George W. Bush erfunden, damit die im Ausland stationierten homosexuellen US-Soldaten weiterhin Pornos runterladen könnten – sogar im Falle eines Atomangriffs.

In Wahrheit wurde das Internet jedoch von Hippies auf LSD erschaffen, ihrerseits von der amerikanischen Armee finanziert, damit Computer miteinander kommunizieren können und die Kommunikation geschützt bleibt – sogar im Falle eines Atomangriffs.

Zurück zum Stützpunkt : Das Internet ist kein Netz, das Computer mit Drähten und Schläuchen verbindet. Es wurde erschaffen, damit jeder mit jedem sprechen kann und ist daher vor allem eine Geschichte von Individuen und Leuten (#Leute), eine Agora, die ohne Absprachen und Rücksprachen von denen gestaltet wird, die sich dort äußern.

DU, DER MICH LIEST, ERZÄHLE MIR VON DEINEN INTERNETZEN !-)

Die „Internetze“ sind ein Neologismus, den George W. Bush (schon wieder er!) popularisierte, als er im Jahre 2000 verkündete, es gäbe „Filter für die Internetze“ bevor er 2004 beklagte, dass man „in den Internetzen viele Gerüchte hören könne“. Nun ja...

Seitdem wird der Ausdruck verwendet, um über diejenigen zu spötteln, die nicht wissen, was das Net ist und wie es funktioniert. Aber die Internetze, das sind auch Sie, das sind wir, das ist alles, was wir machen, erschaffen, remixen und in Netzwerken teilen. Die Internetze sind wie das Internet nur ohne Schläuche.

Es geht also darum, dass die Grundsteine dieser Netzwerke, die Leute, ihre Gegengeschichte schreiben, die uns allen gehört. 6 Wochen lang können alle, die Lust dazu haben, hier ihre Geschichten, Erinnerungen und Fragen teilen.

Und wir zuerst. Im Laufe dieser Fast-zwei-Monate werden wir etwa sechzig  Videokapseln ausstrahlen, lang #odernicht, witzig #odernicht, die sich aber alle mit unserer Beziehung zu den Internetzen beschäftigen, denen es so oft gelingt, sich über die Mächtigen lustig zu machen und sich ihnen zu widersetzen. Jede Woche wird ein neues Thema eröffnet. Darin wird es um „Pädo-Nazis“, um Tips und Tricks oder um „Wow“ gehen. Hier erwacht das Web des Jahres 1995 zu neuem Leben und vielleicht sogar alte „nicknames”, die man in den Foren der 2000er-Jahre traf.

Das Ziel: Erzählen warum und wie die Internetze unser Leben veränderten, aufzeichnen was man dort nicht tun darf und was man erfunden hat, um es trotzdem zu tun und auf diese Weise eine kollektive, offene und freie „Gegengeschichte der Internetze“ ausarbeiten.

„DAS GESETZ IST WIE DER CODE: MAN KANN ES HACKEN“

Und weil dieser unglaubliche Schock der Kulturen (Militär+Forscher+Hippies+LSD) noch nie dagewesene Freiräume hervorbrachte, haben wir auch beschlossen, „Eine Gegengeschichte des Internets“ zu erzählen. Dieses Mal in Form eines Dokumentarfilms.

Die Geschichte eines Raums, der selbst wenn manche ihn als „virtuell“ bezeichnen, doch voller Individuen steckt (schon wieder #Leute), die man nur schwer  zensieren oder kontrollieren kann: Im Internet gibt es nicht auf der einen Seite diejenigen, die das Recht haben, sich zu Wort zu melden und auf der anderen Seite diejenigen, die nur zuhören dürfen.

Was gewisse politische und industrielle Eliten auf die Palme bringt, die bis dato quasi ein Monopol auf die öffentliche Rede hatten und nicht müde werden, das Internet „regulieren“, kontrollieren und überwachen zu wollen...

Daher betreten so manche Nutzer, Hacker #odernicht und vor allem Verfechter der Freiheit die politische Arena. Ihr Credo: Das Gesetz ist wie der Code, man kann es hacken . Ihre Geschichte können Sie am 14. Mai 2013 um 22:35 auf ARTE entdecken.

Der Abspann der Internetze(.arte.tv)

Neben Ihnen, all denen, die ein Stück dieser Gegengeschichte mitschreiben möchten, und abgesehen von den Schläuchen, die zusätzlich zu diesem Projekt eine Unmenge von Bytes und Oktetts transportieren, stecken hinter diesen Code-Seiten:

Zwei Autoren
(nach einer Idee von David Dufresne, alias davduf)
Julien Goetz (@juliengoetz bei Twitter), Kolumnist und Moderator bei Radio Nova, Jongleur mit Zahlen für C/Data, das Module für Datenjournalismus von C/Politique (sur France5).

Jean-Marc Manach (@manhack bei Twitter) ehemalige Animateurin für’s Minitel rose, Blogger bei der Zeitung Le Monde (Bug Brother) und Chefredakteur von Vinvinteur (auch auf France5).

Eine Crew von Entwicklern: J++<\a>
Pierre Romera (
@Pirhoo), Nicolas Kayser-Bril (@nicolaskb), Edouard Richard (@EdouardRichard), Pierre Bellon (@Toutenrab), Fabien Martin (@fabienmartin), unter der Führung von Anne-Lise Bouyer (@annelisebouyer).

Ein Meister für verrückte Illustrationen (alias der DA): Loguy (@BatonBoys)

Der Mann mit der Kamera (alias der Regisseur der Videokapseln) : Sylvain Bergère

Der Mann mit den Mikros, dem Aufnahmegerät und den Instrumenten für die Originalmusik: Benoit Canu

Die Expertin des letzten Schnitts (alias die Cutterin der Videokapseln) : Anabelle Basurko

Ausführende Produktion: Laurence de ROSIÈRE

Produktionsleitung: Mariam DAZZAZE

Projektleitung: Morgane CARRIOU

Produktionverwaltung: Marie ROCHET

Leitung der Postproduktion : Camille GUILLOSSON

Community Management: Jasmin BENYAHYA

Übersetzer
Marine SUZZONI, Jules GIRAUDAT, Françoise CHARDONNIER, Antoine DAUER, Jasmin BENYAHYA

Transkription
Camille GRUSON, Agathe KARIOTAKIS

Technische Mittel
Tourisme d’Affaires, DC Audiovisuel, Sylicone

Eine Koproduktion


Premières Lignes Télévision
Luc HERMANN (@LucHermann), Paul MOREIRA (@PaulMoreiraPLTV)

Arte France
Gilles Freissinier, Marianne Levy-Leblond, Alexander Knetig, Emilie Bessard, Adrien Carpentier, Anne Pradel, Alex Szalat, Rachel Adoul, Jérôme Vernet, Jonas Schlatterbeck

Avec la participation du Centre National du Cinéma et de l’Image Animée.

Et pour la petite histoire de cette contre-histoire, Julien Goetz et Jean-Marc Manach, les deux co-auteurs de ce (web+)documentaire, Loguy (son directeur artistique), Pierre Romera, Nicolas Kayser-Bril et Anne-Lise Bouyer (leurs développeurs) étaient à OWNI.fr lorsqu’ils ont commencé à travailler sur ce (web+)documentaire, co-produit par Arte et Premières Lignes.
Il y a des choses qui ne s'arrêtent pas de voler (#check #soucoupe).

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